Neues "Tablet" erleichtert Kommunikation
25.07.2024
25.07.2024
Sandra Nems ist Pflege- und Betreuungsmanagerin im PBZ Tulln. Schon lange überlegte sie, wie sie Bewohnerinnen und Bewohnern, die nicht (mehr) sprechen können, wieder eine „Stimme“ geben könnte. Nun hatte sie eine großartige Idee: Ein Kommunikations-Tablet mit programmierbaren „sprechenden“ Knöpfen war die Lösung. Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas Nems baute sie das sogenannte „Komm-Tab“: Ein Tisch mit kurzen Beinen, der auch im Bett verwendet werden kann. In Mulden können „besprechbare“ große Knöpfe bzw. Buzzer gesetzt werden, die auch für Menschen mit schlechter Feinmotorik einfach zu bedienen sind. Der Vorteil dieser Buzzer ist, dass sie jederzeit ganz einfach neu besprochen werden können. So kann das Komm-Tab ganz individuell auf die Wünsche und Anliegen der Betroffenen programmiert werden. Beim ersten Test durch unseren Bewohner Herrn S. kam das Komm-Tab sehr gut an. Auf die Frage, ob er sich darüber freuen würde, antwortete er mit einem festen Druck auf den Button „ja“. Was für eine geniale Erfindung!